faust
Johann Wolfgang von Goethe-Faust1-Inhaltsangabe-Interpretation-Reflexion"Faust - der Mythos vom deutschen Mann? Keine andere literarische Figur wird weltweit als so typisch deutsch angesehen wie dieser gegen die Begrenztheit seiner Existenz aufbegehrende Gelehrte, der sein Seelenheil in einem Pakt mit dem Teufel aufs Spiel setzt. Extremste Erfahrungen fordert er im Taumel widerspruchlichster Begierden, uberzeugt, daß sein hohes Streben ihn immer weitertreiben wird und nie Befriedigung findet, so daß Mephisto gar nicht gewinnen kann. Seine hochmutige Verzweiflung wunscht, " was der ganzen Menschheit zugeteilt ist " erleben, und doch kommt er, zumindest im ersten Teil des Gesamtwerkes, uber ein kleinstadtisches Liebesabenteuer nicht hinaus, das in einer Katastrophe endet - allerdings nur fur die bedingungslos liebende Frau. Goethe hat diesen Zwiespaltigen
In der folgenden Szene endet die erste Depression langsam und geht in ein Hochgefuhl uber. Dies zeigt schon die Gestaltung der Verse. Knittelverse5)(V.354-V.385) und Madrigalverse 6)(V.430-467) losen sich auf in freie Rhythmen. Die Ausgangssituation , der beruhmte Anfangsmonolg , zeigt Faust im nachtlichen Studierzimmer , unbefriedigt vom Studium der Wissenschaft , deren trockener , traditionsglaubiger Rationalismus seinem unbedingten Erkenntnisanspruch nicht genugen kann. Faust beschwort den Erdgeist , die wirkende Kraft der Natur , um durch ihn zu einer ganzheitlichen ,grenzuberschreitenden Wahrheitserfahrung zu gelangen .Vom Erdgeist hohnisch in die Schranken verwiesen , uberdies von der trockenen Pedanterie des Das Gedicht ist in Stanzen geschrieben und hat eine wesentliche Aussage zum Faust . Autobiographischer Charakter . Sie wendet das subjektiv Erlebnishafte ins objektiv Welthaltige . Die "Auferstehung"(nicht begangener Selbstmord) am Ende der Szene " Nacht", die einen neuen, frischen Anfang in der Aneignung von Welt in Aussicht stellte, hat sich als Selbsttauschung erwiesen. Faust sieht keinen anderen Ausweg mehr, als von der Erde abzutreten. Doch Mephisto meldet, auf den Selbstmordversuch anspielend, seine Zweifel an, ob der Tod wirklich "ein ganz willkommender Gast" (V. 1572 ) sei. Faust fuhlt sich ertappt und reagiert mit hemmungsloser verbaler Aggression. In die Enge getrieben laßt er sich zum Außersten hinreißen: zum Fluch. Die Verfluchung umfaßt alles, was den Menschen daran hindert, die Erde zu verlassen. Sie beginnt bei materiellen und geistigen Gutern, erstreckt sich dann auf die drei christlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe und endet bei der Geduld. Faust wird dann aufgefordert, eine neue Welt aufzubauen und einen " neuen Lebenslauf" (V. 1622) zu beginnen. Die Entwicklung zu Mephisto ist damit abgeschlossen.
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Laut V1204, Der Mensch, V288 Mephistopheles, Menschen Geist, Die Zuneigung, Extremste Erfahrungen, Diese Charakterisierung, Fahigkeiten Mephistos, Alle Menschen, Der Dialog, im himmel, auf die, faust der, der welt, prolog im himmel, prolog im, von der, mit dem, auf dem theater, vor dem, durch die, der mensch, vorspiel auf dem, faust der tragodie, vor dem tor,
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